Es gibt nur noch ein Thema in Merken... Und die Ablehnung der Bevölkerung ist derart massiv, das man sich fragen muss, wo denn die von den Neonazis propagierte "große Unterstützung für die NPD in Merken" plötzlich hin ist.
Genau das Gegenteil ist der Fall: Ständig erreichen uns Anfragen, wann wir denn endlich auf "den Putz" hauen.

Letzteres ist in diesen Tagen allerdings keine Lösung des Problems, es könnte es sogar verschlimmern; Wie MerkenOnline gestern zusammen mit Vertretern der Initiativen "Unser Merken gegen Rassismus und Gewalt", "Fussballvereine gegen Rechts" und der IG Merken von Bürgermeister Paul Larue erfuhren, ist die Stadt dabei, alle ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, um diesen Verkauf zu verhindern.
Er bittet allerdings um Verständis, das dies nicht öffentlich geschehen kann. "Zur Zeit regiert die Diplomatie". Larue fährt fort: "Es kann doch nicht sein, das wir einerseits den Ort mit einem Dorfentwicklungsplan attraktiver gestalten wollen und gleichzeitig zulassen, das Merken ein sozialer Brennpunkt wird!".

Bereits am Wochenende trifft Larue sich noch einmal mit dem betroffenen Gastwirt, um über die Zukunft des Lokals zu sprechen.

Dieser äußerte in einem SAT1-Interview, erst in zwei Wochen eine Entscheidung treffen zu wollen.

Die Merkener Vertreter sicherten dem Bürgermeister zu, bis zum Abschluß der Gespräche keine Aktionen durchzuführen.

Am Montag trifft sich der Sprecherrat des "Dürener Bündnis", hier wird auch ein Vertreter aus Merken anwesend sein.
Im Anschluss trifft sich am Donnerstag die IG Merken, um über die Situation zu beraten. Man hofft, dann über positive Informationen aus der Ratssitzung vom Mittwoch zu verfügen.

Am Rande sei erwähnt, das Landrat Wolfgang Spelthahn gegenüber Jo Ecker äußerte, das ihm die Hände gebunden seien und er da nichts machen könnte.
Die Landtagsabgeordnete Liesel Koschorrek stellte eine kleine Anfrage an die Landesregierung.

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